Ortungssignal und Energieverbrauch

Über unseren Köpfen kreisen weltweit 33 Satelliten. Vereinfacht gesprochen senden diese Satelliten ein Funksignal zur Erde, das die Adresse und die genaue Uhrzeit enthält. Ein Satellit der direkt über unserem Kopf kreist ist näher an unserem Empfangsgerät wie ein Satellit, der gerade noch über den Horizont „schaut“.  Der Weg, den das Funksignal vom Satellit über uns auf unser Empfangsgerät benötigt ist deutlich kürzer als der des Signals vom Satellit am Horizont.  Das hat zur Folge, dass die Uhrzeit in den Signalen ganz leicht versetzt zueinander ist.
Ein Signalempfänger benötigt mindestens drei solcher Signale, um über eine komplizierte Berechnung daraus seine aktuelle Position zu ermitteln. Je mehr Satelliten ein Empfänger „sieht“ desto genauer kann die aktuelle Position berechnet werden.
Diese Berechnung ist übrigens recht aufwendig. Daher benötigen Geräte, die eine Position ermitteln auch relativ viel Energie.

Die Akkus der Ortungs-Geräte müssen also entsprechend groß sein. Daher hat ein Ortungshalsband wie das Garmin T5 einfach eine gewisse Größe. Kleine Ortungsgeräte wie das Tractive schränken die Häufigkeit der Berechnung ein, um Energie zu sparen.

GPS, GLONAS und GALILEO

Sprechen wir über das Thema Ortung – egal ob es um das Navi im Auto oder ein Hundeortungsgerät geht – fällt oft der Begriff GPS als Synonym für die Satellitenortung. Die Abkürzung GPS steht für Globales Positionierungs-System. Das System wurde eigentlich für das Amerikanische Militär entwickelt, wird aber inzwischen für zivile Zwecke verwendet. Allerdings ist GPS genau genommen nur einer von mehreren Anbietern. Das System, das aus aus der militärischen NAVTECH-Technologie entstanden ist, hat auch Mitbewerber.

Aktuelle Garmin Hundeortungsgeräte „sprechen“ z.B. nicht nur GPS, sie verstehen sich auch auf das Russische GLONAS-System. Auch dieses System hatte eigentlich früher militärische Zwecke, wird aber inzwischen zivil genutzt.

In den Startlöchern steht auch das Europäische System Galileo. Ende 2016 warenbereit 18 der geplanten 30 Satelliten im Weltraum. Bis Ende 2018 sollen das System voll funktionsfähig sein.
Galileo läuft zwar bereits, ist aber aufgrund der geringen Satellitenanzahl noch nicht voll funktionsfähig. Wenn das System voll installiert ist verspricht es eine höhere Präzision  als die älteren Systeme GPS und GLONAS.

Russische GLONAS-System. Auch dieses System hatte eigentlich früher militärische Zwecke, wird aber inzwischen zivil genutzt.

In den Startlöchern steht auch das Europäische System Galileo. Ende 2016 warenbereit 18 der geplanten 30 Satelliten im Weltraum. Bis Ende 2018 sollen das System voll funktionsfähig sein.

Galileo läuft zwar bereits, ist aber aufgrund der geringen Satellitenanzahl noch nicht voll funktionsfähig. Wenn das System voll installiert ist verspricht es eine höhere Präzision  als die älteren Systeme GPS und GLONAS